Autoren

Olja Savičević



Olja Savičević (*1974 in Split)

Lebt in Split und arbeitet als Autorin, Literaturkritikerin und Dramaturgin.

Olja Savičević veröffentlichte mehrere Lyrikbände, der aktuellste (2007) Kucna pravila (Hausordnung) wurde mit dem Literaturpreis Kiklop der Pulaer Buchmese ausgezeichnet. 

Für den 2006 erschienenen Erzählband Nasmijati psa (dt: Augustschnee, 2008 bei Voland & Quist) erhielt die Autorin den Ranko Marinković-Preis. Er wurde ins Ungarische und Mazedonische übersetzt und einige der Erzählungen als Kurzfilme realisiert. 

2010 erschien Olja Savičevićs Roman Adio kauboju (dt.: Lebt wohl, Cowboys, 2011 bei Voland & Quist). Er wurde mit dem T-portal-Preis für den Roman des Jahres und dem Jure-Kaštelan-Kunstpreis ausgezeichnet. 

www.schruf.de/savicevic.html

 

Prosa:

Augustschnee, Voland & Quist, 2008
Kroatische Erstausgabe: Nasmijati psa, 2006 (AGM), ausgezeichnet mit dem Preis für das beste kroatische Prosawerk des Jahres und dem Ranko-Marinković-Preis. Einzelne Kurzgeschichten wurden verfilmt.
Serbien: (Samizdat B92, 2009)
Mazedonien: Da se nasmee pes (Blesok, 2009)
Ungarn: Lehet, hogy novella (Nyitott Könyvmühely, 2010)
Spanien: (Baile del sol, 2012)


Lebt wohl, Cowboys, Voland & Quist, 2011
Kroatische Ersausgabe Adio kauboju, 2010 (Algoritam), ausgezeichnet mit dem tportal-Literaturpreis und dem Jure-Kaštelan-Kunstpreis
Serbien: Adio kauboju, 2010 (B 92)
Spanien: 2012 (Baile del sol)


Lyrik:

Kućna pravila (Hausordnung), 2008, ausgezeichnet mit dem Kiklop-Preis der Pulaer Buchmesse
Spanische Ausgabe 2012 (Baile del Sol)

Mamasafari, 2012

Berichte

Museum der zerbrochenen Beziehungen

Ein Museum in Zagreb zeigt, was von der Liebe übrig blieb.

Berichte

Lumbarda: Ein modernes Reiseziel mit antiken Wurzeln

Nur wenige Kilometer von der Stadt Korčula entfernt, am östlichen Ufer der gleichnamigen Insel, liegt das Dorf Lumbarda. Vor mehr als zweitausend Jahren war Lumbarda eine Gemeinde der griechischen Kolonie der Insel Vis.
Im Jahr 1877 entdeckten Archäologen in Lumbarda eine antike Steinschnitzerei, das als Lumbarda-Psephisma bekannt wurde.

Rezensionen

Miroslav Krležas Werk im lichte der Französischen Kritik

Bisher wurden sechs Werke Miroslav Krležas ins Französische übersetzt, und zwar: „Beisetzung in Theresienburg“ (Novellen, Edition de Minuit, in der Übersetzung von Antun Polanšćak mit einem Vorwort von Léon Pierre Quint, Paris 1956), „Die Rückkehr des Filip Latinovicz“ (Roman, herausgegeben von Calman, Lévy, in der Übersetzung von Mila Đorđević und Clara Malraux, Paris 1957), „Das Bankett von Blitwien“ (Roman, herausgegeben von Calman-Lévy, in der Übersetzung von Mauricette Beguitch, Paris 1964). „Ohne mich“ (Roman, Edition De Seuil, übersetzt von Janine Matillon, Paris 1969), „Der kroatische Gott Mars“ (Novellen, herausgegeben von Calman-Lévy, übersetzt von Janine Matillon und Antun Polansćak, Paris 1971). „Die Balladen des Petrica Kerempuch“ (Edition Presse Orientales de France, übersetzt von Janine Matillon, Paris 1975).
Sie alle haben eine warme Aufnahme gefunden. Wir bringen hier einige Auszüge aus Rezensionen (Maurice Nadeau, Léon Pierre Quint, Claude Roy, Marcel Schneider und andere), die das Werk Krležas auf jeweils verschiedene Art und Weise beleuchten.
Maurice Nadeau widmet (u. d. T. „Ein großer jugoslavischer Schriftsteller“) im „France Observateur“ vom 20. Juni 1956 eine ganze Seite dem Erscheinen der Novellensammlung „Beisetzung in Theresienburg“. Daraus einige charakteristische Passagen: Für viele wird die Novellensammlung „Beisetzung in Theresienburg“ zu einer wirklichen Offenbarung werden...

Der Text ist ursprünglich in der Literaturzeitschrift Most/The Bridge (Heft 3-4, 1979) erschienen.

Berichte

Das Bild der Deutschen in der neuen kroatischen Literatur

Modernisierer, Kollaborateure, Faschisten: Die Geschichte und die Wahrnehmung der Balkandeutschen ist vielfältig und bis heute mit Tabus belegt. In den letzten Jahren sind sie jedoch zum Thema der kroatischen Literatur geworden.

Von Martin Sander und Ksenija Cvetković-Sander / Deutschlandfunk kultur

Berichte

Was willst du in Senj, Thilo?

"Und du willst nach Senj, Thilo?“

Ja. Ich wollte trotz des touristischen Überangebot Kroatiens jene Stadt sehen, in die der von den Nazis verfolgte Kurt Held und seine Frau Lisa Tetzner 1940 kamen und Inspiration zum Verfassen der „Roten Zora“ erhielten.

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