Prosa

Wonderland

Leseprobe aus „Wonderland“, einem Roman von MARINKO KOŠČEC, von Silvia Sladić übersetzt.

„Wonderland“ ist ein ironisches Portrait der kroatischen akademischen Welt, wie sie von einem 40-jährigen Literaturprofessor erlebt wird. Seine beruflichen und Familientraumas, Krise in der Lebensmittel und Phantasien über die Flucht aus dem Gefängnis seiner individuellen Existenz sind mit dem Kontext von Syndromen der Länder im Wandel verknüpft.
Dem Roman „Wonderland“ wurde 2003 der „VBZ“ Preis für das beste Roman-Manuskript erteilt.



 

(100-106)

Das Schlösschen ist wie durch Zauberei inmitten einer malerischen Landschaft entsprossen, auf einer Anhöhe, von der aus sich ein die Seele labendes Panorama auftut. Rundliche Hügel purzeln lieblich hintereinander her, um am Horizont in den flaumigen Dezembernebel einzutauchen. Das schmeideeiserne Tor des Grundstücks steht freundschaftlich offen, keine Spur von Stacheldraht oder bewaffneten Aufsehern. Noch gilt es, die Steigung des Rasens zu bewältigen. Die Steillage vereitelt seine Verwendung als Golfplatz, reicht andererseits auch nicht zur Skipiste, doch hat der Architekt den Geist des Zen-Buddhismus darin eingebaut – Lauben, Zwergweiden, geschlängelte Kieswege und von Zierpflanzen umgebene lauschige Plätzchen, die zweifelsohne zur Kontemplation bestimmt sind. Wäre Die neue Héloïse hier niedergeschrieben worden, hätte Rousseau seine Heldin nicht einmal auf der fünfzehntausendsten Seite sterben lassen. Auch der körperlichen Ertüchtigung hat man Rechnung getragen: Auf der eingeebneten Kuppe der Anhöhe befindet sich ein Tennisplatz mit Flutlichtanlage, oh, hier ist ja auch ein Swimmingpool, aber kein protziger, ohne Sprungbretter und Massagedüsen, wahrscheinlich ist er auch unbeheizt. Das Haus selbst stammt geradewegs aus Hänsel und Gretel, alles ist aus Schokolade, bunten Bonbons und Zuckerstangen, unter Beigabe von Satellitenschüsseln und Überwachungskameras.

            Keine Ausrede hätte gefruchtet. An diesem freundlichen Samstagmorgen nach einer Woche Dauerregen, wo sie doch solche Lust hat zu diesem Besuch bei einer Studienfreundin, die unlängst ihr zweites Kind zur Welt gebracht hat. Hier also die Gelegenheit, das ihr selbst bevorstehende Paradies zu befühlen. Na, das wird die reinste Freude, sie zu beobachten, wie sie beim Anblick des Neugeborenen vor Wonne zerfließt, von Babybreitemperatur und Stuhlgangqualität brabbelt. Und das stundenlang! Selbst mit einer Diesellok wird er sie [= der Professor seine Frau] davon nicht mehr losreißen können. Während dieser Zeit werden auch die beiden Männchen im Überfluss gemeinsamer Themen schwelgen. Etwa mittelfristigen Prognosen zu Ölpreisschwankungen pro Barrel oder den metanarrativen Elementen in Diderots Jacques der Fatalist.

            Obwohl die Presse behauptet, die primäre Tätigkeit des Ölfritzen sei dennoch der Waffenhandel. Seinerzeit feierte sie seinen Beitrag zum Wiederaufbau der Heimat, dann erwähnte sie ihn im Rahmen irgendwelcher Untersuchungsverfahren, nachdem er bereits irgendwo in Russland untergetaucht war. Seit dem Regierungswechsel redet kein Mensch mehr von diesen Verfahren, und so ist er unauffällig zurückgekehrt und hat sich auf einem kleinen Grundstück vor den Toren der Stadt niedergelassen. Und Recht hat er, nur weg vom vollgeseichten Stadtasphalt, igitt! Der ist doch ganz von Dorfrüpeln in Beschlag genommen, Trost ist auf dem Land zu suchen. Ohnehin laufen heute sämtliche Geschäfte übers Internet. In Sekundenschnelle hast du einen Katalog kasachischer Kalaschnikows downgeloadet.

 

            Die Gastgeber erscheinen in der Tür. Ohne jegliche Spur jener irritierenden, gebärdenreichen, exaltiert-stürmischen Willkommensbezeigungen, dieses bedauerlichen Merkmals des niederen Volkes, das dir schon an der Tür einen Stuhl unter den Hintern und ein Glas in den Mund schiebt und ohne Übergang mit Suppe, Putenbraten und Kuchen angerannt kommt. Nein, sie sind dezent, raffiniert ungezwungen. Ihr Tag ist, das lassen ihre Gesichter klar erkennen, erst vor kurzem und sehr gemächlich angelaufen, und sie kämen nie auf den Gedanken, den Rhythmus seines Ablaufs durch Gäste stören zu lassen, zumal solche hier nicht.

            Zvonki, geh und sag der Kleinen, sie soll Lucija bringen, sagt die Hausherrin sich dehnend und reckend.

            Sie gehört, so wollte man meinen, zu jenen Frauen, die sich an das Alibi einer Schwangerschaft klammern, um vor einem massiven Kalorienandrang zu kapitulieren. Obwohl sie die Frucht ihres Leibes unlängst ausgestoßen hat, entzieht man sich nur schwer dem Eindruck, dass noch ein paar davon dringeblieben sind. Ob Karmen hierin wohl Balsam für ihr Ego findet, eine Gelegenheit, wenigstens ein bisschen Überlegenheit zu genießen, weil ihre Konturen immerhin noch recht ansehnlich sind? Oder eine Projektion ihrer eigenen baldigen Verwandlung, und womöglich ist sie schon drauf und dran, sich damit abzufinden?

Die Babysitterin kommt mit einem runzeligen rosa Schweinchen auf dem Arm. Das Menschenjunge richtet einen fragenden Blick auf Karmen, dann auf den Professor, seufzt schließlich gelangweilt und schließt die Augen.

Ach Gottchen! Wie niedlich sie ist! Kann ich sie mal halten?

Jetzt ist es geschehen, sie ist hin und weg. Bis er versuchen wird, sie aus der Hypnose zurückzurufen und ins Auto zu packen, ist der Professor zum geselligen Umgang mit dem Schieber verurteilt. Der ihn, wie es sich gehört, zu einem Besichtigungsrundgang entführt, jedoch ohne aufdringliche historiografische Ausführungen zu jedem einzelnen Bausegment, mit denen dich Do-it-yourself-Baumeister traktieren; nein, er hat das Haus zum ersten Mal live erlebt, als es bis auf die Zahnbürste im Zahnputzglas eingerichtet war, dann sperrt er gähnend Tür um Tür auf wie all die Herren des französischen Erbadels, wenn sie landesweit Scharen japanischer Touristen auf ihren riesigen Familienbesitzen herumführen. Nebenbei macht er die lakonische Bemerkung:

Die schreiben, dass ich dank meiner Parteizugehörigkeit bei der HDZ* das große Geld gemacht habe. Die Wahrheit ist aber, dass sie mir hundertfuffzigausend Dollar schuldig geblieben sind.

Doch in seiner Stimme liegt keine Bitterkeit; das ‚hundertfuffzigtausend Dollar’ hat er mit einem milden Lächeln ausgesprochen, als ob er an die Tasse Zucker erinnert, die die Nachbarin einen Stock tiefer, eine alleinerziehende Mutter ohne Arbeit, neulich ausgeliehen hat. Beim Tennisplatz fügt er wehmütig hinzu:

Ist doch wie verhext ist das – bin vorher mindestens zweimal die Woche zum Tennis gegangen, als wir das hier noch nicht hatten. Gut, anfangs haben wir manchmal noch gespielt, der Željki und ich. Aber irgendwie hat man dann keinen Bock mehr auf das, was man immer vor der Nase hat.

Der Professor schätzt seine Weisheit. Überhaupt gefällt er ihm immer besser. Sie sind gleich zum Du übergegangen, vielleicht werden sie sich auch näherkommen. Vielleicht könnten sie zusammen auf eine Kreuzfahrt in die Karibik oder eine Safari nach Kenia.

Und so knabberst du also an deiner Rente, sagt er.

Aber nein, sagt Zvonki, wir haben die Firma erweitert. Mit dieser Regierung macht man noch bessere Geschäfte, es läuft alles wie von selbst.

Das ist ein Mann, den der Professor sich gern zum Vorbild nähme. Flexibel, frei denkend, weltmännisch, mit guten Beziehungen, organisiert, genussfreudig. Die Konversation gerät jedoch ins Stocken. Womit könnte er beitragen? Soll er fragen, was eine Tretmine heutzutage kostet? Oder hat der Geschäftsmann auf Drogen und Mädchenhandel umgesattelt? Zum Glück ist auch ihm eine Frage eingefallen:

Du unterrichtest also Italienisch, was?

Nein, nein, französische Literatur, antwortet der Professor und fasst die Frage als Aufforderung auf, das Thema weiter auszuführen, und so beschreibt er seine Kollegs und drei seiner Kollegen, dann die unaufhaltbare Rezession französischer Sprache und Literatur angesichts der globalen Anglomanie, dann das konsequent schwindende Interesse für dieses Studienfach, dann die bevorstehende Hochschulreform in Einklang mit der Bologna-Deklaration, die dieses Interesse definitiv ausrotten werde. Zvonki ermuntert ihn mit vertraulichem Kopfnicken und in jeder Pause zwischen zwei Sätzen macht er Mhm… mhm… Und als die Inspiration des Professors versiegt, schließt er:

Ja, Italienisch, das ist gut für den Fremdenverkehr.

Auch Željki ist aufgewacht. Der Erstgeborene ist seinem Schwesterchen um mehr als zwanzig Jahre voraus. Das sind mal verantwortungsbewusste Eltern! Mit dem zweiten Kind haben sie gewartet, bis eine gewisse materielle Stabilität erreicht war. Guten Tag, sagt Željki höflich, aber ohne stehen zu bleiben oder auch nur mit einem Hochziehen der Augenbrauen zu zeigen, dass er den Professor bemerkt hätte. Wo gehst’n hin, ruft ihm Zvonki hinterher. Bleibste nich’ zum Essen? Nein, er gehe nach Lučko, ein paar Runden drehen. Kauf ’ne Cessna, kauf ’ne Cessna, lamentiert der Vater, zur Weißglut hat er mich gebracht mit diesem Flugzeug. Aber was willste sagen, das erste Studienjahr Betriebswirtschaft hat er absolviert, und es hat mich weniger gekostet als der BMW, den ich ihm zum Abi gekauft hab’.

Was sind das auch für Eltern, die es sich nicht vom Mund absparen, um ihrem Kind etwas zu gönnen, pflichtet ihm der Professor im Innern bei. Nur wird es bei diesen Standards nicht leicht sein, konsequent zu bleiben. Was werden sie ihm kaufen, wenn er zufällig sein Diplom macht? Den Cibona-Geschäftsturm? Die Bank von Rijeka?

À propos Mund, hier kommen die Dinge ins Rollen. Zvonki fährt einen Mobilgrill auf mitsamt einem beeindruckenden Arsenal an Utensilien, alles aus rostfreiem Stahl und mit Designerschriftzug veredelt. Und gemeinsam mit dem Feuer entfacht sich hier endlich auch die Konversation. Feuer und Fleisch – immanent männliche Domänen, die ein archtetypisches Gemeinschaftsgefühl wecken und individuelle Unterschiede, kulturelle, ideologische und sonstige, wegschmelzen. Magst du mehr Koteletts oder Ćevapčići? Für mich müssen sie schon ’n bisschen dicker sein, damit man auch herzhaft reinbeißen kann. Was meinste, das hier müsste man noch mal von der anderen Seite… Noch ein Bierchen gefällig?

Mitzi, ruft Zvonki, es ist so gut wie fertig. Schnippelst du mal die Zwiebeln?

Och, ich sitz’ grade so gemütlich. Geh du mal, Sandra, wir passen auf die Kleine auf.

Das gegrillte Schweinefleisch gesellt sich auf dem Tisch zu den Zwiebeln, ohne Ouvertüre, Fiorituren und Koloraturen. La noble simplicité. Das reinste Idyll à la Rousseau.

Weißte, wir sind nicht für Firlefanz, erklärt Zvonki. Es geht doch nichts über ein deftiges Schweinskotelett, was?

Die Unterhaltung wendet sich Salz und Pfeffer zu, der Tüchtigkeit der Fleischer, persönlichen Vorlieben in puncto Ernährung, verklärten gastronomischen Erinnerungen, unverwirklichten Fantasien und der Furcht vor Kalorien und Cholesterin.

Wisst ihr, wir haben ein tolles Fischrestaurant in Tuškanac entdeckt, hebt Mitzi hervor. Da kommen auch die vom Präsidialamt hin. Alles in Biedermeier, und neben dem Parkplatz ist ein Hubschrauberlandeplatz. Die Waren kriegen sie direkt vom Fischkutter geschickt. Wir gehen gern montags hin, wenn weniger Bosnier da sind.

Ach, wir haben schon lange nach so was gesucht, sagt Karmen. Ich muss mir mal die Adresse notieren.

Der Professor wirft ihr blitzschnell einen prüfenden Seitenblick zu. Mit finsterer Miene beugt sie sich über ihren Teller, schon seit längerer Zeit hat sie das Baby, das sich in entzückender Weise an seinen Speichelbläschen vergnügt, nicht mehr mit ‚mein Püppchen’ oder ‚Herzchen du kleines’ angesprochen. Wahrscheinlich hat sie ihre Widerstandskraft gegen Eifersucht doch überschätzt. Aber wie kann sie sich so gehen lassen, immerhin sind sie hier doch zu Besuch? Zum Glück schwingt in der Begeisterung ihrer Gesprächspartnerin nicht der leiseste Zweifel mit:

Mann, super! Gehen wir übermorgen zusammen zum Abendessen!

Etwas später, als der Skoda nach dem sechsten oder siebten Versuch angesprungen ist, läuft ihr die Galle über.

Hast du ihre Riesenbirne gesehen?

Die vom Baby?

Nein, das Baby sieht ihm ähnlich. Gott sei mir gnädig, dasselbe Affengesicht. Aber sie, was hat sie bloß aus sich gemacht?!

Stimmt, so etwas wie Miss Piggy.

Nee, so hat sie an der Uni ausgesehen. Jetzt ist sie Missis Pig.

Und sie ereifert sich weiter über das Thema, was für Bauerntrampel, was für Snobs! Der Professor aber ist zur Genüge mit der eigenen Verdauung und Hopfenfermentierung beschäftigt, gekonnt blendet er den Ton aus. Doch auch sie wird, wenn sie sich zu Hause vor den Fernseher gesetzt hat, bald alles wieder vergessen.

 


* HDZ / Kroatische Demokratische Gemeinschaft: Regierungspartei nach den ersten freien Parlamentswahlen in Kroatien (Anm. d. Übers.)

 

Autoren

Gewinner-Duo Ivana Sajko und Alida Bremer

Die Autorin Ivana Sajko und ihre Übersetzerin Alida Bremer erhalten für "Liebesroman" (Voland & Quist) den 10. Internationalen Literaturpreis − Haus der Kulturen der Welt 2018 für übersetzte Gegenwartsliteraturen.

Autoren

Daša Drndić (1946 - 2018)

Der Stil von Dašsa Drndic war eine einzigartige Mischung aus Fakt und Fiktion. In ihren Arbeiten vermischte sie eine nüchterne Sprache und zurückhaltend poetische Miniaturen mit historischen Tatsachen.
So auch in dem Roman "Sonnenschein", der vom Holocaust erzählt und mit Fakten und Fotos genauso arbeitet wie mit einer fiktiven Liebesgeschichte zwischen einem SS-Offizier und einer Jüdin. Ihr Roman "Belladonna" erschien im Februar 2018.

Berichte

Museum der zerbrochenen Beziehungen

Ein Museum in Zagreb zeigt, was von der Liebe übrig blieb.

Rezensionen

Miroslav Krležas Werk im lichte der Französischen Kritik

Bisher wurden sechs Werke Miroslav Krležas ins Französische übersetzt, und zwar: „Beisetzung in Theresienburg“ (Novellen, Edition de Minuit, in der Übersetzung von Antun Polanšćak mit einem Vorwort von Léon Pierre Quint, Paris 1956), „Die Rückkehr des Filip Latinovicz“ (Roman, herausgegeben von Calman, Lévy, in der Übersetzung von Mila Đorđević und Clara Malraux, Paris 1957), „Das Bankett von Blitwien“ (Roman, herausgegeben von Calman-Lévy, in der Übersetzung von Mauricette Beguitch, Paris 1964). „Ohne mich“ (Roman, Edition De Seuil, übersetzt von Janine Matillon, Paris 1969), „Der kroatische Gott Mars“ (Novellen, herausgegeben von Calman-Lévy, übersetzt von Janine Matillon und Antun Polansćak, Paris 1971). „Die Balladen des Petrica Kerempuch“ (Edition Presse Orientales de France, übersetzt von Janine Matillon, Paris 1975).
Sie alle haben eine warme Aufnahme gefunden. Wir bringen hier einige Auszüge aus Rezensionen (Maurice Nadeau, Léon Pierre Quint, Claude Roy, Marcel Schneider und andere), die das Werk Krležas auf jeweils verschiedene Art und Weise beleuchten.
Maurice Nadeau widmet (u. d. T. „Ein großer jugoslavischer Schriftsteller“) im „France Observateur“ vom 20. Juni 1956 eine ganze Seite dem Erscheinen der Novellensammlung „Beisetzung in Theresienburg“. Daraus einige charakteristische Passagen: Für viele wird die Novellensammlung „Beisetzung in Theresienburg“ zu einer wirklichen Offenbarung werden...

Der Text ist ursprünglich in der Literaturzeitschrift Most/The Bridge (Heft 3-4, 1979) erschienen.

Berichte

Das Bild der Deutschen in der neuen kroatischen Literatur

Modernisierer, Kollaborateure, Faschisten: Die Geschichte und die Wahrnehmung der Balkandeutschen ist vielfältig und bis heute mit Tabus belegt. In den letzten Jahren sind sie jedoch zum Thema der kroatischen Literatur geworden.

Von Martin Sander und Ksenija Cvetković-Sander / Deutschlandfunk kultur

Berichte

Winnetou-Kulissen

Krka-Wasserfall, Zrmanja-Fluss, der Gipfel Tulove Grede: Die Drehorte von "Winnetou" sind spektakulär... Der kroatische Schriftsteller Edo Popovic hat in seinem Buch „Anleitung zum Gehen“ ausführlich über seine Wanderungen in diesem Gebiet berichtet – und dem Velebit eine Liebeserklärung gemacht. Aber im südlichen Teil, dort, wo die Winnetou-Filme einst gedreht wurden, müssen Bergtouristen aufpassen.
Von Hella Kaiser / Der Tagesspiegel

Berichte

Was willst du in Senj, Thilo?

"Und du willst nach Senj, Thilo?“

Ja. Ich wollte trotz des touristischen Überangebot Kroatiens jene Stadt sehen, in die der von den Nazis verfolgte Kurt Held und seine Frau Lisa Tetzner 1940 kamen und Inspiration zum Verfassen der „Roten Zora“ erhielten.

Berichte

Original-Kulissen von “Game of Thrones” in Kroatien (Galerie)

Andrea David, eine deutsche Bloggerin und großer Film-Fan, bereiste alle Locations in Kroatien, an welchen „Game of Thrones“ gedreht wurde.
Diese Fotos verbreiten sich wie ein Lauffeuer im Netz. Grund hierfür ist nicht nur, dass die Fotografin berühmte Filmkulissen bereist, sondern diese auf eine ganz besondere Art und Weise festhält.

Berichte

Rijeka – Industriestadt mit Kultur

Rijeka in Kroatien wurde im Frühjahr 2016 zur europäischen Kulturhauptstadt 2020 ernannt.

KM Extensions

Moderna Galerija: Moderne Kunst in Zagreb

Wenn man moderne Malereien und Skulpturen mag und wissen möchte, was für Werke kroatische Künstler vom 19. bis zum 21. Jahrhundert erschaffen haben, sollte man auf einem Städtetrip nach Zagreb die Moderna Galerija besuchen.

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