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Europawoche: Lesung mit Renato Baretic

WOCHENPOST · DIENSTAG · 16. APRIL 2013

Kroatien ist Hauptthema bis zum 23. April

Im Rahmen der Monheimer Europa-Woche, die sich noch bis zum 23. April Kroatien widmet, liest der Schriftsteller Renato Baretic am Donnerstag, 18. April, in der Bibliothek, Tempelhofer Straße 13. Beginn ist um 19 Uhr, der Eintritt frei. Renato Baretic stellt seinen Roman »Der achte Beauftragte« vor, der soeben im Berliner Dittrich-Verlag erschienen ist .



 

Zunächst referiert Alida Bremer über die kroatische Literatur und deren Entwicklung und Stellenwert. Sie wurde 1959 in Split geboren und ist kroatische Literaturwissenschaftlerin, Autorin und Übersetzerin, auch des Buchs von Renato Baretic.

Renato Baretic, geboren 1963 in Zagreb, ist seit 1983 als Journalist tätig. Seit 1993 lebt er in Split und ist einer der wichtigsten Kolumnisten und meistgelesenen Schriftsteller in Kroatien. 1998 veröffentlichte er seinen ersten Gedichtband »Worte aus den Hosentaschen«. Fünf Jahre später erschien sein erster Roman »Der achte Beauftragte«, der mit fünf Literaturpreisen ausgezeichnet wurde.

Das Buch erzählt von dem Politiker Siniša, der einer Intrige zum Opfer fällt und von der Regierung auf eine entlegene Insel geschickt wird, wo er auf eine unbekannte und ihm feindlich gesinnte Umgebung trifft. Ihm wird ein Begleiter zur Seite gestellt, Tonino, der sein Ratgeber und sein Übersetzer wird Der Realität in einer postsozialistischen Gesellschaft wird eine Insel-Utopie entgegengesetzt, doch durch den satirischen Unterton wird die Utopie von Anfang an dekonstruiert.

 

 

 

 

Berichte

Museum der zerbrochenen Beziehungen

Ein Museum in Zagreb zeigt, was von der Liebe übrig blieb.

Berichte

Lumbarda: Ein modernes Reiseziel mit antiken Wurzeln

Nur wenige Kilometer von der Stadt Korčula entfernt, am östlichen Ufer der gleichnamigen Insel, liegt das Dorf Lumbarda. Vor mehr als zweitausend Jahren war Lumbarda eine Gemeinde der griechischen Kolonie der Insel Vis.
Im Jahr 1877 entdeckten Archäologen in Lumbarda eine antike Steinschnitzerei, das als Lumbarda-Psephisma bekannt wurde.

Rezensionen

Miroslav Krležas Werk im lichte der Französischen Kritik

Bisher wurden sechs Werke Miroslav Krležas ins Französische übersetzt, und zwar: „Beisetzung in Theresienburg“ (Novellen, Edition de Minuit, in der Übersetzung von Antun Polanšćak mit einem Vorwort von Léon Pierre Quint, Paris 1956), „Die Rückkehr des Filip Latinovicz“ (Roman, herausgegeben von Calman, Lévy, in der Übersetzung von Mila Đorđević und Clara Malraux, Paris 1957), „Das Bankett von Blitwien“ (Roman, herausgegeben von Calman-Lévy, in der Übersetzung von Mauricette Beguitch, Paris 1964). „Ohne mich“ (Roman, Edition De Seuil, übersetzt von Janine Matillon, Paris 1969), „Der kroatische Gott Mars“ (Novellen, herausgegeben von Calman-Lévy, übersetzt von Janine Matillon und Antun Polansćak, Paris 1971). „Die Balladen des Petrica Kerempuch“ (Edition Presse Orientales de France, übersetzt von Janine Matillon, Paris 1975).
Sie alle haben eine warme Aufnahme gefunden. Wir bringen hier einige Auszüge aus Rezensionen (Maurice Nadeau, Léon Pierre Quint, Claude Roy, Marcel Schneider und andere), die das Werk Krležas auf jeweils verschiedene Art und Weise beleuchten.
Maurice Nadeau widmet (u. d. T. „Ein großer jugoslavischer Schriftsteller“) im „France Observateur“ vom 20. Juni 1956 eine ganze Seite dem Erscheinen der Novellensammlung „Beisetzung in Theresienburg“. Daraus einige charakteristische Passagen: Für viele wird die Novellensammlung „Beisetzung in Theresienburg“ zu einer wirklichen Offenbarung werden...

Der Text ist ursprünglich in der Literaturzeitschrift Most/The Bridge (Heft 3-4, 1979) erschienen.

Berichte

Das Bild der Deutschen in der neuen kroatischen Literatur

Modernisierer, Kollaborateure, Faschisten: Die Geschichte und die Wahrnehmung der Balkandeutschen ist vielfältig und bis heute mit Tabus belegt. In den letzten Jahren sind sie jedoch zum Thema der kroatischen Literatur geworden.

Von Martin Sander und Ksenija Cvetković-Sander / Deutschlandfunk kultur

Berichte

Was willst du in Senj, Thilo?

"Und du willst nach Senj, Thilo?“

Ja. Ich wollte trotz des touristischen Überangebot Kroatiens jene Stadt sehen, in die der von den Nazis verfolgte Kurt Held und seine Frau Lisa Tetzner 1940 kamen und Inspiration zum Verfassen der „Roten Zora“ erhielten.

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