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Die Utopie von Demokratie

Im Mai dieses Jahres wird Zagreb zu einem Zentrum für linkes Denken und linken Diskurs rund um das Thema „Die Utopie von Demokratie” werden.

Diese Veranstaltung vereinigt ein themenbezogenes Filmfestival, die internationale Konferenz „Subversive Forum“ wie auch das „Balkan-Forum“ zu der über 40 Organisationen, Gewerkschaften und Einzelpersonen zusammenkommen werden.

Das „Subversive Forum“ bringt führende Intellektuelle und AktivistInnen zusammen, unter ihnen Slavoj Žižek, Rem Koolhaas, Tariq Ali, Bernard Stiegler und viele andere.



Wer schon mal da war, weiß das es nicht nur um Filme geht. Auch wenn Oliver Stone dieses Jahr vielleicht der prominenteste Gast ist. Das "Subversive" wie es kurz heißt, ist Filmfestival, Buchmesse und politische Plattform in einem. Hier geht es nicht um Glanz und Glamour, Stars und Sternchen. Hier wird aktuelle Politik in Frage gestellt, nach Alternativen gesucht, werden Utopien ins Spiel gebracht.

Wie undemokratisch sind Systeme, die sich selbst demokratisch nennen? Was macht eine Demokratie aus? Demokratie geht nur mit Kapitalismus. Ein Dogma? oder geht es auch anders? Braucht es Utopien für emanzipatorische Kämpfe? Was ist aus der arabischen Revolution geworden? Was aus Occupy?

"Wenn alles bleiben soll, wie es ist, muss sich alles ändern" Ist diese Sicht der Dinge von Giuseppe Tomasi di Lampedusa die Zusammenfassung der zurückliegenden Proteste oder ist da noch etwas anderes?

Antworten werden erwartet von Oliver Stone, Alexis Tsipras, Álvaro García Linera, Aleida Guevara, Slavoj Žižek, Tariq Ali, Silvia Federici, Chantal Mouffe, Franco Berardi Bifo, Yanis Varoufakis, Maurizio Lazzarato, Bernard Stiegler, E. O. Wright und allen anderen, die sich auf den Weg machen, für eine Utopie die Wirklichkeit werden soll.

6. Subversive Filmfestival

Das Subversive Filmfestival ist eine Partnerorganisation der Rosa-Luxemburg-Stiftung und wird finanziell von der Stiftung unterstützt.

Berichte

Museum der zerbrochenen Beziehungen

Ein Museum in Zagreb zeigt, was von der Liebe übrig blieb.

Berichte

Lumbarda: Ein modernes Reiseziel mit antiken Wurzeln

Nur wenige Kilometer von der Stadt Korčula entfernt, am östlichen Ufer der gleichnamigen Insel, liegt das Dorf Lumbarda. Vor mehr als zweitausend Jahren war Lumbarda eine Gemeinde der griechischen Kolonie der Insel Vis.
Im Jahr 1877 entdeckten Archäologen in Lumbarda eine antike Steinschnitzerei, das als Lumbarda-Psephisma bekannt wurde.

Rezensionen

Miroslav Krležas Werk im lichte der Französischen Kritik

Bisher wurden sechs Werke Miroslav Krležas ins Französische übersetzt, und zwar: „Beisetzung in Theresienburg“ (Novellen, Edition de Minuit, in der Übersetzung von Antun Polanšćak mit einem Vorwort von Léon Pierre Quint, Paris 1956), „Die Rückkehr des Filip Latinovicz“ (Roman, herausgegeben von Calman, Lévy, in der Übersetzung von Mila Đorđević und Clara Malraux, Paris 1957), „Das Bankett von Blitwien“ (Roman, herausgegeben von Calman-Lévy, in der Übersetzung von Mauricette Beguitch, Paris 1964). „Ohne mich“ (Roman, Edition De Seuil, übersetzt von Janine Matillon, Paris 1969), „Der kroatische Gott Mars“ (Novellen, herausgegeben von Calman-Lévy, übersetzt von Janine Matillon und Antun Polansćak, Paris 1971). „Die Balladen des Petrica Kerempuch“ (Edition Presse Orientales de France, übersetzt von Janine Matillon, Paris 1975).
Sie alle haben eine warme Aufnahme gefunden. Wir bringen hier einige Auszüge aus Rezensionen (Maurice Nadeau, Léon Pierre Quint, Claude Roy, Marcel Schneider und andere), die das Werk Krležas auf jeweils verschiedene Art und Weise beleuchten.
Maurice Nadeau widmet (u. d. T. „Ein großer jugoslavischer Schriftsteller“) im „France Observateur“ vom 20. Juni 1956 eine ganze Seite dem Erscheinen der Novellensammlung „Beisetzung in Theresienburg“. Daraus einige charakteristische Passagen: Für viele wird die Novellensammlung „Beisetzung in Theresienburg“ zu einer wirklichen Offenbarung werden...

Der Text ist ursprünglich in der Literaturzeitschrift Most/The Bridge (Heft 3-4, 1979) erschienen.

Berichte

Das Bild der Deutschen in der neuen kroatischen Literatur

Modernisierer, Kollaborateure, Faschisten: Die Geschichte und die Wahrnehmung der Balkandeutschen ist vielfältig und bis heute mit Tabus belegt. In den letzten Jahren sind sie jedoch zum Thema der kroatischen Literatur geworden.

Von Martin Sander und Ksenija Cvetković-Sander / Deutschlandfunk kultur

Berichte

Was willst du in Senj, Thilo?

"Und du willst nach Senj, Thilo?“

Ja. Ich wollte trotz des touristischen Überangebot Kroatiens jene Stadt sehen, in die der von den Nazis verfolgte Kurt Held und seine Frau Lisa Tetzner 1940 kamen und Inspiration zum Verfassen der „Roten Zora“ erhielten.

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