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In Agonie im Residenztheater München

"In Agonie" lautet der Titel der dreiteiligen Inszenierung, die am 1. Juni um 17 Uhr im Residenztheater Premiere feiert. Die Trilogie besteht aus den Dramen "Die Glembays", "Galizien" und "In Agonie" von Miroslav Krleža. Weitere Vorstellungen finden im Juni und Juli statt.



Der kroatische Schriftsteller Miroslav Krleža befasst sich mit seinen eigenen Wurzeln und verarbeitet in seinen Stücken den Niedergang des ehemaligen Österreich-Ungarns. Das Drama „Die Glembays“ spielt am Vorabend des Ersten Weltkriegs in Zagreb. Kurz bevor Europa in die Katastrophe stürzt, duelliert sich ein großbürgerlicher Sohn mit seinem mächtigen Vater und rechnet mit der gesamten heuchlerischen Gesellschaftsklasse ab. Auch das Stück „Galizien“ behandelt die bedeutungslosen Standes- und Herrschafts-Rituale einer Offizierskaste und deren Blutgier. Selbst die finale Kapitulation bringt nicht die ersehnte Erlösung, sondern die gänzliche Vernichtung der Welt. Die Kriegsschauplätze werden schließlich abgelöst vom Kammerspiel „In Agonie“, in dem ein abgedankter Offizier auf der Suche nach seiner Bestimmung in den neuen Verhältnissen ist.

Inszenierung und Ensemble

 

Die Regie des Werks unterliegt Martin Kušej, die Dramaturgie Sebastian Huber, für das Bühnenbild zeigt sich Annette Murschetz verantwortlich. Aus dem schauspielerischen Ensemble sind unter anderem Jens Atzorn, Michele Cuciuffo, René Dumont, Gunther Eckes, Norman Hacker, Britta Hammelstein, Markus Hering, Sophie von Kessel, Arthur Klemt, Shenja Lacher, Franz Pätzold, Gerhard Peilstein, Tom Radisch, Götz Schulte, Manfred Zapatka und Johannes Zirner vertreten.

Die Trilogie ist eine Koproduktion mit den Wiener Festwochen, wo die Inszenierung am 23. Mai Premiere gefeiert hat. Die Vorstellungsdauer der Trilogie beträgt 6 Stunden.

 

In Agonie
1. Juni bis 21. Juli 2013
Residenztheater

Termine
Samstag, 1. Juni, 17 Uhr
Sonntag, 2. Juni, 17 Uhr
Samstag, 8. Juni, 17 Uhr
Sonntag, 9. Juni, 17 Uhr
Sonntag, 30. Juni, 17 Uhr
Samstag, 6. Juli, 17 Uhr
Sonntag, 14. Juli, 17 Uhr
Sonntag, 21. Juli, 17 Uhr

Autoren

Gewinner-Duo Ivana Sajko und Alida Bremer

Die Autorin Ivana Sajko und ihre Übersetzerin Alida Bremer erhalten für "Liebesroman" (Voland & Quist) den 10. Internationalen Literaturpreis − Haus der Kulturen der Welt 2018 für übersetzte Gegenwartsliteraturen.

Autoren

Daša Drndić (1946 - 2018)

Der Stil von Dašsa Drndic war eine einzigartige Mischung aus Fakt und Fiktion. In ihren Arbeiten vermischte sie eine nüchterne Sprache und zurückhaltend poetische Miniaturen mit historischen Tatsachen.
So auch in dem Roman "Sonnenschein", der vom Holocaust erzählt und mit Fakten und Fotos genauso arbeitet wie mit einer fiktiven Liebesgeschichte zwischen einem SS-Offizier und einer Jüdin. Ihr Roman "Belladonna" erschien im Februar 2018.

Berichte

Museum der zerbrochenen Beziehungen

Ein Museum in Zagreb zeigt, was von der Liebe übrig blieb.

Rezensionen

Miroslav Krležas Werk im lichte der Französischen Kritik

Bisher wurden sechs Werke Miroslav Krležas ins Französische übersetzt, und zwar: „Beisetzung in Theresienburg“ (Novellen, Edition de Minuit, in der Übersetzung von Antun Polanšćak mit einem Vorwort von Léon Pierre Quint, Paris 1956), „Die Rückkehr des Filip Latinovicz“ (Roman, herausgegeben von Calman, Lévy, in der Übersetzung von Mila Đorđević und Clara Malraux, Paris 1957), „Das Bankett von Blitwien“ (Roman, herausgegeben von Calman-Lévy, in der Übersetzung von Mauricette Beguitch, Paris 1964). „Ohne mich“ (Roman, Edition De Seuil, übersetzt von Janine Matillon, Paris 1969), „Der kroatische Gott Mars“ (Novellen, herausgegeben von Calman-Lévy, übersetzt von Janine Matillon und Antun Polansćak, Paris 1971). „Die Balladen des Petrica Kerempuch“ (Edition Presse Orientales de France, übersetzt von Janine Matillon, Paris 1975).
Sie alle haben eine warme Aufnahme gefunden. Wir bringen hier einige Auszüge aus Rezensionen (Maurice Nadeau, Léon Pierre Quint, Claude Roy, Marcel Schneider und andere), die das Werk Krležas auf jeweils verschiedene Art und Weise beleuchten.
Maurice Nadeau widmet (u. d. T. „Ein großer jugoslavischer Schriftsteller“) im „France Observateur“ vom 20. Juni 1956 eine ganze Seite dem Erscheinen der Novellensammlung „Beisetzung in Theresienburg“. Daraus einige charakteristische Passagen: Für viele wird die Novellensammlung „Beisetzung in Theresienburg“ zu einer wirklichen Offenbarung werden...

Der Text ist ursprünglich in der Literaturzeitschrift Most/The Bridge (Heft 3-4, 1979) erschienen.

Berichte

Das Bild der Deutschen in der neuen kroatischen Literatur

Modernisierer, Kollaborateure, Faschisten: Die Geschichte und die Wahrnehmung der Balkandeutschen ist vielfältig und bis heute mit Tabus belegt. In den letzten Jahren sind sie jedoch zum Thema der kroatischen Literatur geworden.

Von Martin Sander und Ksenija Cvetković-Sander / Deutschlandfunk kultur

Berichte

Winnetou-Kulissen

Krka-Wasserfall, Zrmanja-Fluss, der Gipfel Tulove Grede: Die Drehorte von "Winnetou" sind spektakulär... Der kroatische Schriftsteller Edo Popovic hat in seinem Buch „Anleitung zum Gehen“ ausführlich über seine Wanderungen in diesem Gebiet berichtet – und dem Velebit eine Liebeserklärung gemacht. Aber im südlichen Teil, dort, wo die Winnetou-Filme einst gedreht wurden, müssen Bergtouristen aufpassen.
Von Hella Kaiser / Der Tagesspiegel

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Was willst du in Senj, Thilo?

"Und du willst nach Senj, Thilo?“

Ja. Ich wollte trotz des touristischen Überangebot Kroatiens jene Stadt sehen, in die der von den Nazis verfolgte Kurt Held und seine Frau Lisa Tetzner 1940 kamen und Inspiration zum Verfassen der „Roten Zora“ erhielten.

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Original-Kulissen von “Game of Thrones” in Kroatien (Galerie)

Andrea David, eine deutsche Bloggerin und großer Film-Fan, bereiste alle Locations in Kroatien, an welchen „Game of Thrones“ gedreht wurde.
Diese Fotos verbreiten sich wie ein Lauffeuer im Netz. Grund hierfür ist nicht nur, dass die Fotografin berühmte Filmkulissen bereist, sondern diese auf eine ganz besondere Art und Weise festhält.

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Rijeka – Industriestadt mit Kultur

Rijeka in Kroatien wurde im Frühjahr 2016 zur europäischen Kulturhauptstadt 2020 ernannt.

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Moderna Galerija: Moderne Kunst in Zagreb

Wenn man moderne Malereien und Skulpturen mag und wissen möchte, was für Werke kroatische Künstler vom 19. bis zum 21. Jahrhundert erschaffen haben, sollte man auf einem Städtetrip nach Zagreb die Moderna Galerija besuchen.

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