Prosa

Igor Grbić: Herbst

Igor Grbić, geboren am 19. Mai 1970 in Pula. Er schreibt Poesie, Erzählprosa, Essays, Kritiken sowie wissenschaftliche und Fachartikel und übersetzt aus dem Englischen, Italienischen, Deutschen, Französischen und dem Hindi. Aufgrund seiner schriftstellerischen Tätigkeit auf Englisch und Italienisch, wurde in die internationale Anthologie Englisch schreibender junger Dichter Whispering Muse aufgenommen und erhielt Auszeichnungen für seine Poesie und Kurzprosa auf Italienisch. Darüber hinaus gewann er den internationalen Preis Lapis Histriae 2006 für die beste Prosa auf einer schtokawischen Sprache.
Doktorand der Literaturtheorie und -geschichte an der Philosophischen Fakultät in Zagreb.
Er lebt und arbeitet in Pula, wo er an der Philosophischen Fakultät Sanskrit und an der Pädagogischen Hochschule Englische Literatur unterrichtet.



 Herbst

 

Man sollte den Herbst nicht als eine pathetische Tragödie verstehen, ihm keine Schrecken zuschreiben wie etwa Fäulnis und Zerfall, Schwäche, Krankheit und Schmerz, Sterben und Tod. Der Herbst ist nur eine Periode im Jahr, genauso wie die anderen Jahreszeiten auch. Als solche ist er eine gleichberechtigte Zeit, auch in Bezug auf seine Notwendigkeit, die Pflichten, denen er sich stellt, damit das ganze Jahr existieren kann. Man lebt nicht nur vom Leben allein! Der Herbst stellt scheinbar einen Schritt zurück dar als Welt und einen Schritt nach vorne als Bewusstsein: In dieser Periode umfassender Reife muss man auch reif sein um einzusehen, dass der Herbst keine traurige Periode ist, weil die Blätter erlöschen, sondern eine fröhliche Zeit, weil selbst das letzte grüne Blatt überflüssig wird. Auf den Sommer, der das Grün der Blätter in ein Muster des Grüns einfügt, folgt der Herbst mit einer verstohlenen, aber weisen Botschaft: Wozu ein Blatt, wenn es einen Zweig gibt?

Das bedeutet: wozu ein Zweig, wenn es eine Baumkrone gibt? wozu eine Baumkrone, wenn es einen Baum gibt? wozu einen Baum, wenn es die Erde gibt? wozu die Erde, wenn es den Himmel gibt? Nie steckt der Mensch neue Blätter an einen Baum, es werden immer weniger. Die Zweige werden lediglich gestutzt. Der Herbst ist gedacht als eine Zeit, in der alles Überflüssige wegfällt und alles Wesentliche zugespitzt wird, die Zeit, in der der Regen uns einerseits in die Erde presst, andererseits jedoch vom Himmel kommt.

Wenn jemand den Herbst nicht mag, ist ganz klar, dass es sich um ein Wesen handelt, dass an der Oberfläche lebt, das beim Anblick eines Waldes nur die Blätter, nicht aber den Himmel sieht. Ein solches Wesen hat es nicht leicht: Es mag den Herbst nicht, aber genau deshalb kann es auch den Frühling nicht verstehen, wobei es fest davon überzeugt ist, dass es gerade den Frühling mag. Es ist ganz offensichtlich, dass die Abneigung dem Herbst gegenüber nichts anderes sein kann, als eines der deutlichsten Symptome für geistige Unreife. Der Höhepunkt der Evolution ist nicht etwa die Schönheit, sondern die Reife (Müssen wir erneut König Lear mit dem Zitat in Erinnerung rufen, dass die Reife alles sei?). Egal wie betörend, trostspendend und wunderschön Frühlingsblumen sein mögen, egal wie darauf jene Wesen hereinfallen, die nicht vom Bewusstsein belastet sind wie die Drohnen und Bienen - ihre Bestimmung liegt darin, am Herbst zu arbeiten. Die Blume ist das Vorleben der Frucht und nicht umgekehrt – und das weiß ein jeder. Und wenn dem schon so ist, dann muss das wohl das Leben sein! Ohne Herbst ist das Jahr eine Fehlgeburt. Alles was wuchs, kann jetzt auch sein, alles was lernte, kann jetzt wissen, und jedes Fortdauern ist nur ein Augenblick. Gibt es etwas Schöneres?

Und all das wird umbarmherzig von einem Herbstregen zersetzt. Die Wagen voller reifer Birnen schlagen sich durch den Weg, der mit verfaulten Birnen gepflastert ist. Auf jede Beere kommt ein Wurm. Schlamm und Fruchtfleisch fließen zusammen. Und für das Wesen, das reif geworden ist, ist das eine zusätzliche Freude! Die Reife reift, wenn sie von Fäulnis befallen wird. Die Erde hat soviel aufgesaugt, wie sie konnte, und jetzt läuft sie über, dieser riesige Schwamm, der alles wegwischt. Reif gewordener Herbst. Reif gewordene Erde. Und vom Himmel fällt der Regen.

Wenn das reif gewordene Wesen die Angst befällt, dass das Spiel jetzt ernst gespielt wird, dass die Dinge doch nicht so sind wie im Winter, der alles vereist, dann bricht der Frühling aus. Dann bricht das Lachen aus.

Wozu Himmel, wenn es Blätter gibt?

 

 

Meine Botschaft

 

Meine Botschaft ist vielleicht keine frohe, aber sie ist den Bedürfnissen des menschlichen Rückgrats angepasst, dem Zischeln einer vor ihren Füßen eingeknäulten Schlange – und dieses Zischeln steigt und erfüllt die Botschaft mit Leben und einem großen Tod. Mit einem siebenfachen Zischeln bildet meine Botschaft die Syntax des menschlichen Rückgrats. Meine Botschaft ist keine frohe, so dass auch die Schlange giftig ist, sie beißt; aber was kümmert mich das, da niemand die Toten beweint und sie rächt und mich niemand angreift?

Eine Eigenart meiner Botschaft besteht darin, dass sie mit dem Boten nichts zu tun hat, so wie es sich für eine glaubwürdige Botschaft gehört. Sie ist doppelt versiegelt: das erste Mal in sich selbst, das zweite Mal mit meiner Faust. Und meine Faust ist versiegelt mit meinem Arm, mein Arm mit meinem Rumpf, mein Rumpf mit den Beinen, die Beine mit der Erde. Und so weit, wie sich die Erde von der Sonne flüchten kann, so weit kann auch ich vor meiner Botschaft fliehen. Und so viel, wie die Erde über die Sonne weiß, weiß auch ich über meine Botschaft.

Ich überbringe das, was mir zum Überbringen aufgetragen wurde und was überbringbar ist. Nicht mehr. Damit ich von meinem Überbringen überleben kann. Damit ich das nicht Überbrachte überlebe.

Es ist also offensichtlich, dass ich nicht ohne meine Botschaft kann. Wir sind zusammengewachsen wie der Ausschlag mit der Haut, wie die Wellen mit dem Wasser, wie das Feuer mit den Flammen, und unser Zusammengewachsensein wird gehütet von einem Brand der Gattung. Diese Fähigkeit der Gattung zu brennen ist das einzige Thema eines Chors, dessen Asche ich ausspucke und in meine Botschaft klebe.

Meine Botschaft ist vielleicht keine frohe, vielleicht drückt sie auf das menschliche Rückgrat, aber zumindest kennt sie keine Gnade: Der Zahn der Schlange und der Zahn der Zeit sind die Kronen ihres Zahns. Zahn um Zahn. Um das Knirschen eines Zahns.

 

 

Die Menschheit

 

Wie genau entwickelt sich die Menschheit aus dem Menschen? Der Mensch stellt offensichtlich einen wie auch immer gearteten Ausgangspunkt dar, und die Menschheit ist offensichtlich ein abgeleiteter Wert, und daran gibt es keinen Zweifel. Entlang welcher Achse wird sie abgeleitet? Mit welcher Skala?

Allem Anschein nach gibt es eine grundlegende senkrechte Achse des menschlichen Fortdauerns, auf der der Mensch ein Kind hervorbringt, das wiederum ein Kind hervorbringt, das ein Kind hervorbringt, und auf dieser Achse vermehren sich die Eltern unmittelbar und geradlinig in ihren Kindern, Enkeln, Urenkeln… Die Menschheit stellt dementsprechend eine waagerechte Achse dar. Sie ist ein Nebenprodukt einer solchen Erbfolge, für die zwei Personen notwendig sind und die eine neue Zahl schafft, einer Erbfolge, die ununterbrochen Qualität in Quantität umschlagen lässt. Statt sich zu sammeln, verstreut sich der Mensch. Statt seine Augen in eine Richtung zu richten, bis er erblindet, lässt er sie in ihren Höhlen kreisen, gleiten, weiden, schauen und sehen (sagt der Mensch zum Menschen). Es wird also deutlich, dass die Menschheit der Rest des Menschen ist und nicht sein Überschuss. Die Menschheit ist ein Nebenprodukt des Menschen.

Da der Mensch sich nicht auf einer Gerade, sondern auf einer Fläche ausbreitet, da er also kein eindimensionales, sondern ein zweidimensionales Wesen ist, ist die Menschheit entstanden, dieser Tumor auf der Stirn des Menschen, genauer gesagt: das Unkraut. Denn so wie man einen Baum regelmäßig beschneiden muss, damit er kräftiger in die Höhe und nicht schwächer in die Breite wächst, so hat sich auch die vernachlässigte Ordinate des Menschen zu einer Abszisse verzweigt, der Baumstamm zu Ästen, und nach so viel Wachstum sieht man vom Baum nur noch die Ästlein. Krank, trocken und schwach. Nicht einmal die schweren Schwalben des Frühlings, der nicht mehr kommt, setzen sich auf ihnen nieder.

(Ermutigt durch die Tatsache, dass unsere Beobachtungen auf analytisch-geometrischen Schlüssen beruhen und nicht auf beliebigen Spekulationen, sind wir der Meinung, dass wir doch darauf verweisen müssen, dass in unserem Koordinatensystem die Menschheit nicht bloß ein Viertel des Systems ausfüllt, einen Quadranten, den Raum zwischen der halben Ordinate und der halben Abszisse, sondern das gesamte System. Unser Ausgangspunkt befindet sich nicht in der Mitte, sondern am Anfang, so dass den beiden Achsen die komplette Fläche zugeordnet ist, in voller Höhe und in voller Breite. Wie auch beim Universum ist die Ausbreitung theoretisch unendlich, aber sie ist doch durch die Gesetzmäßigkeiten des Papiers, auf dem wir unser System aufzeichnen, beschränkt.)

Im nächsten Schritt können wir unsere Betrachtungen auf die Tradition anwenden. Die alten und allzeitigen Puruscha, Osiris, Adam Kadmon und Gayomart, der Adech des Paracelsus, die wir häufig gerne – und genau – einfach als Der Mensch übersetzen, sind eigentlich keine symbolische Darstellung des Menschen, sondern ein buchstäblicher Ausdruck des Menschen. Der große Mensch, gefüllt mit vielen Menschen, ist vielleicht eine gelungene stilistische Lösung für den Bedarf von Hobbes’ Leviathan, aber man sollte ihn wirklich einzig und allein als eine gelungene stilistische Lösung dafür, die Menschheit darstellen zu können, verstehen, ein bloßes arithmetisches Amalgam aller Menschen. Nicht der Mensch. (Ouspensky hat Recht, wenn er über die Seelen ganzer Arten und Gattungen spricht, und nicht nur über die Seelen Einzelner, aber die Besonderheit des Menschen ist so ausgeprägt, dass seine Vielfältigkeit und Feinfühligkeit eine derartige Seele in den Bereich des Theoretischen verdrängt.) Damit ein solcher Mensch zu Dem Menschen wird, muss diese riesige Puppe brennen: Sie vereint all das, was der Mensch ist und sein kann, alle menschlichen Kombinationen, Variationen und Permutationen, und dann reduziert er diese ganze Kraft schließlich auf ihren Urzustand: Der Mensch ist nur die Brandstätte aller Menschen.

Die Mathematik hat uns bis zu diesem Punkt begleitet. Der nächste Schritt ist schon ein persönlicher, aber zu seiner Glaubwürdigkeit soll die Tatsache beitragen, dass er unwiderstehlich ist. Wie kann man nämlich jene überlieferten Zeichnungen aus dem Kopf löschen, auf denen die alten Kelten ihre Kriegsgefangenen in riesige Puppen aus Stroh und Reisig stopfen und sie dann verbrennen? Nur der beschränkte moderne Verstand kann imstande sein, so etwas einen gefühllosen und sadistischen Akt zu nennen. Der beschränkte moderne Verstand – der Verstand also, der an Begriffe glaubt und nicht an Eindrücke – hat keinen Begriff davon, wer die große Puppe aus Stroh und Reisig ist. Auch ich habe keinen Begriff davon, aber einige Bilder überfallen meinen durchaus lebendigen Begriff und den noch immer lebenden Eindruck. Es ist durchaus möglich, dass die Puppe die feindliche Seele, die zu einem einheitlichen Körper wurde, darstellt, die ganz vernünftig mit eben den Scherben dieses Körpers angezündet wird. Es ist möglich, dass die Puppe sogar die Darstellung des Begriffs Mensch ist, der nach Opfern verlangt, um leben zu können. Und gibt es ein größeres Opfer als das Selbstopfer? Wie auch immer, ich denke nicht daran, gedankenlos auf die Idee zu kommen, dass die alten Kelten nicht wussten, wen sie anzündeten. Allein die nazistischen Verbrennungsstätten aller Zeiten verbrennen nur die menschlichen Körper, mit all ihren Sinnen und Gefühlen. Schon die Inquisitionen verbrennen ad maiorem gloriam Dei, zur höheren Ehre Gottes (worin es – entgegen dem, was der beschränkte moderne Verstand behauptet, der die nazistischen Kohorten mit Nachwuchs füllt – keine Spur von Zynismus gibt.) Die alten Kelten jedoch verbrannten etwas, was man auf den überlieferten Zeichnungen nicht mehr sieht. Die Zeit hat alles auf ihnen verschont, nur das Thema nicht.

 

Von der anfänglichen Exaktheit ausgehend landen wir nun bei einer allgemeinen Unbeweisbarkeit. Das, was zu Beginn jeder sehen konnte, sieht nun vielleicht niemand mehr. Aber das darf uns nicht entmutigen. Ganz im Gegenteil. Das, was jetzt schon alle mit diesen Augen sehen können, ist tatsächlich die Finsternis. Eine Sonne, die nicht glänzt, aber blind macht. Ad maiorem gloriam Diaboli. Obwohl man auch die Finsternis bloß als Abwesenheit von Licht definiert.

Aber das ist schon ein anderes Gebet.

Ad maiorem gloriam Hominis.

 

 

 

Im Abfluss des Waschbeckens

eine Quelle

des Tages, der geboren wird.

 

 

 

Aus dem Kroatischen von Alida Bremer

Autoren

Gewinner-Duo Ivana Sajko und Alida Bremer

Die Autorin Ivana Sajko und ihre Übersetzerin Alida Bremer erhalten für "Liebesroman" (Voland & Quist) den 10. Internationalen Literaturpreis − Haus der Kulturen der Welt 2018 für übersetzte Gegenwartsliteraturen.

Autoren

Daša Drndić (1946 - 2018)

Der Stil von Dašsa Drndic war eine einzigartige Mischung aus Fakt und Fiktion. In ihren Arbeiten vermischte sie eine nüchterne Sprache und zurückhaltend poetische Miniaturen mit historischen Tatsachen.
So auch in dem Roman "Sonnenschein", der vom Holocaust erzählt und mit Fakten und Fotos genauso arbeitet wie mit einer fiktiven Liebesgeschichte zwischen einem SS-Offizier und einer Jüdin. Ihr Roman "Belladonna" erschien im Februar 2018.

Berichte

Museum der zerbrochenen Beziehungen

Ein Museum in Zagreb zeigt, was von der Liebe übrig blieb.

Rezensionen

Miroslav Krležas Werk im lichte der Französischen Kritik

Bisher wurden sechs Werke Miroslav Krležas ins Französische übersetzt, und zwar: „Beisetzung in Theresienburg“ (Novellen, Edition de Minuit, in der Übersetzung von Antun Polanšćak mit einem Vorwort von Léon Pierre Quint, Paris 1956), „Die Rückkehr des Filip Latinovicz“ (Roman, herausgegeben von Calman, Lévy, in der Übersetzung von Mila Đorđević und Clara Malraux, Paris 1957), „Das Bankett von Blitwien“ (Roman, herausgegeben von Calman-Lévy, in der Übersetzung von Mauricette Beguitch, Paris 1964). „Ohne mich“ (Roman, Edition De Seuil, übersetzt von Janine Matillon, Paris 1969), „Der kroatische Gott Mars“ (Novellen, herausgegeben von Calman-Lévy, übersetzt von Janine Matillon und Antun Polansćak, Paris 1971). „Die Balladen des Petrica Kerempuch“ (Edition Presse Orientales de France, übersetzt von Janine Matillon, Paris 1975).
Sie alle haben eine warme Aufnahme gefunden. Wir bringen hier einige Auszüge aus Rezensionen (Maurice Nadeau, Léon Pierre Quint, Claude Roy, Marcel Schneider und andere), die das Werk Krležas auf jeweils verschiedene Art und Weise beleuchten.
Maurice Nadeau widmet (u. d. T. „Ein großer jugoslavischer Schriftsteller“) im „France Observateur“ vom 20. Juni 1956 eine ganze Seite dem Erscheinen der Novellensammlung „Beisetzung in Theresienburg“. Daraus einige charakteristische Passagen: Für viele wird die Novellensammlung „Beisetzung in Theresienburg“ zu einer wirklichen Offenbarung werden...

Der Text ist ursprünglich in der Literaturzeitschrift Most/The Bridge (Heft 3-4, 1979) erschienen.

Berichte

Das Bild der Deutschen in der neuen kroatischen Literatur

Modernisierer, Kollaborateure, Faschisten: Die Geschichte und die Wahrnehmung der Balkandeutschen ist vielfältig und bis heute mit Tabus belegt. In den letzten Jahren sind sie jedoch zum Thema der kroatischen Literatur geworden.

Von Martin Sander und Ksenija Cvetković-Sander / Deutschlandfunk kultur

Berichte

Winnetou-Kulissen

Krka-Wasserfall, Zrmanja-Fluss, der Gipfel Tulove Grede: Die Drehorte von "Winnetou" sind spektakulär... Der kroatische Schriftsteller Edo Popovic hat in seinem Buch „Anleitung zum Gehen“ ausführlich über seine Wanderungen in diesem Gebiet berichtet – und dem Velebit eine Liebeserklärung gemacht. Aber im südlichen Teil, dort, wo die Winnetou-Filme einst gedreht wurden, müssen Bergtouristen aufpassen.
Von Hella Kaiser / Der Tagesspiegel

Berichte

Was willst du in Senj, Thilo?

"Und du willst nach Senj, Thilo?“

Ja. Ich wollte trotz des touristischen Überangebot Kroatiens jene Stadt sehen, in die der von den Nazis verfolgte Kurt Held und seine Frau Lisa Tetzner 1940 kamen und Inspiration zum Verfassen der „Roten Zora“ erhielten.

Berichte

Original-Kulissen von “Game of Thrones” in Kroatien (Galerie)

Andrea David, eine deutsche Bloggerin und großer Film-Fan, bereiste alle Locations in Kroatien, an welchen „Game of Thrones“ gedreht wurde.
Diese Fotos verbreiten sich wie ein Lauffeuer im Netz. Grund hierfür ist nicht nur, dass die Fotografin berühmte Filmkulissen bereist, sondern diese auf eine ganz besondere Art und Weise festhält.

Berichte

Rijeka – Industriestadt mit Kultur

Rijeka in Kroatien wurde im Frühjahr 2016 zur europäischen Kulturhauptstadt 2020 ernannt.

KM Extensions

Moderna Galerija: Moderne Kunst in Zagreb

Wenn man moderne Malereien und Skulpturen mag und wissen möchte, was für Werke kroatische Künstler vom 19. bis zum 21. Jahrhundert erschaffen haben, sollte man auf einem Städtetrip nach Zagreb die Moderna Galerija besuchen.

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