Neues

Lesung und Gespräch mit den kroatischen Dichterinnen Sonja Manojlović, Ivana Šojat und dem Dichter Delimir Rešicki

Lesung und Gespräch mit den kroatischen Dichterinnen Sonja Manojlović Zagreb | Ivana Šojat Osijek und dem Dichter Delimir Rešicki Osijek
Moderation: Alida Bremer Autorin und Übersetzerin, Split/Münster
13.12.2016 19:00
Haus für Poesie, Berlin

Neues

Im Dialog – Daša Drndić (Kroatien) und Dragan Velikić (Serbien)

Theater im Burgbachkeller, Zug
5.12.2016 20:00 Uhr
In der Reihe „Residenzen“ : Doppellesung und Gespräch (Englisch/Deutsch)
Moderation: Ilma Rakusa, Schriftstellerin, Zürich

Neues

14.11.2013 Lesung und Gespräch mit Jurica Pavičić und Robert Perišić in der Stadtbücherei Weimar

Donnerstag 14.11.2013 / 19.00 Uhr
Literaturrat Thüringen und Stadt Weimar

Stadtbücherei Weimar, Steubenstr. 1, Gewölbekeller


Moderation: Verena Nolte und Hana Stojić
Deutsche Lesung: Michael Wächter

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In Agonie im Residenztheater München

"In Agonie" lautet der Titel der dreiteiligen Inszenierung, die am 1. Juni um 17 Uhr im Residenztheater Premiere feiert. Die Trilogie besteht aus den Dramen "Die Glembays", "Galizien" und "In Agonie" von Miroslav Krleža. Weitere Vorstellungen finden im Juni und Juli statt.

Neues

Die Utopie von Demokratie

Im Mai dieses Jahres wird Zagreb zu einem Zentrum für linkes Denken und linken Diskurs rund um das Thema „Die Utopie von Demokratie” werden.

Diese Veranstaltung vereinigt ein themenbezogenes Filmfestival, die internationale Konferenz „Subversive Forum“ wie auch das „Balkan-Forum“ zu der über 40 Organisationen, Gewerkschaften und Einzelpersonen zusammenkommen werden.

Das „Subversive Forum“ bringt führende Intellektuelle und AktivistInnen zusammen, unter ihnen Slavoj Žižek, Rem Koolhaas, Tariq Ali, Bernard Stiegler und viele andere.

Neues

Europawoche: Lesung mit Renato Baretic

WOCHENPOST · DIENSTAG · 16. APRIL 2013

Kroatien ist Hauptthema bis zum 23. April

Im Rahmen der Monheimer Europa-Woche, die sich noch bis zum 23. April Kroatien widmet, liest der Schriftsteller Renato Baretic am Donnerstag, 18. April, in der Bibliothek, Tempelhofer Straße 13. Beginn ist um 19 Uhr, der Eintritt frei. Renato Baretic stellt seinen Roman »Der achte Beauftragte« vor, der soeben im Berliner Dittrich-Verlag erschienen ist .

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Renato Baretić liest im Rahmen der Monheimer Europawoche aus "Der achte Beauftragte"

KROATIEN KREATIV 2013

Dr. Alida Bremer; Kroatische Literaturwissenschaftlerin und Autorin, referiert über kroatische Literatur

Der Autor Herr Renato Baretić liest aus seinem im März 2013 erschienenen Roman „Der achte Beauftragte“.

Neues

Kroatien Kreativ 2013 in Düsseldorf:

LIGHTUNE.G – KONZERT UND PERFORMANCE DES KÜNSTLERDUOS BOJAN GAGIĆ & MIODRAG GLADOVIĆ

20. April 2013
Filmmuseum Düsseldorf, Schulstraße 4, 40213 Düsseldorf

Neues

Mare nostrum, Wien, 9. - 11. November 2012

Alte Schmiede / Theater Odeon, Taborstraße10,

Jurica Pavčić, Gordana Benić, Alida Bremer, Andriana Škunca, Abbas Beydoun, Mathias Énard, Aslı Erdogan, Andreas Fischer, Mario Fortunato, Joumana Haddad, Lamya Kaddor, Jan Koneffke, Davide Longo, Eyal Megged, Perikles Monioudis, Boualem Sansal,Ibrahim Abd al-Magid, Ibrahim al-Koni, Zeruya Shalev, Kaouther Tabai, Ilija Trojanow, Erhan Altan, Hartmut Fähndrich, Christine Lötscher, Aladdin Sarhan, Robert Reinagl

Berichte

Was willst du in Senj, Thilo?

"Und du willst nach Senj, Thilo?“

Ja. Ich wollte trotz des touristischen Überangebot Kroatiens jene Stadt sehen, in die der von den Nazis verfolgte Kurt Held und seine Frau Lisa Tetzner 1940 kamen und Inspiration zum Verfassen der „Roten Zora“ erhielten.

Berichte

Original-Kulissen von “Game of Thrones” in Kroatien (Galerie)

Andrea David, eine deutsche Bloggerin und großer Film-Fan, bereiste alle Locations in Kroatien, an welchen „Game of Thrones“ gedreht wurde.
Diese Fotos verbreiten sich wie ein Lauffeuer im Netz. Grund hierfür ist nicht nur, dass die Fotografin berühmte Filmkulissen bereist, sondern diese auf eine ganz besondere Art und Weise festhält.

Rezensionen

Der literarische Blick nach Osteuropa

Die kroatische Schriftstellerin, Dramaturgin und Regisseurin Ivana Sajko ist in ihrem Land eine wichtige künstlerische Stimme und ihre Theaterstücke wurden auch in Deutschland aufgeführt. Nun hat sie mit "Liebesroman" ein Buch vorgelegt, über das der Leipziger Schriftsteller Clemens Meyer schreibt: "Als ich Ivana Sajko das erste Mal traf und ihre Texte hörte und las, wusste ich sofort, das ist was Besonderes. Da spürte ich die Kraft ihrer Sprache, die Schmerzen der Liebe und des Krieges, und ich war getroffen von diesem klaren und poetischen Sajko-Sound."

KM Extensions

Moderna Galerija: Moderne Kunst in Zagreb

Wenn man moderne Malereien und Skulpturen mag und wissen möchte, was für Werke kroatische Künstler vom 19. bis zum 21. Jahrhundert erschaffen haben, sollte man auf einem Städtetrip nach Zagreb die Moderna Galerija besuchen.

Berichte

Museum der zerbrochenen Beziehungen

Ein Museum in Zagreb zeigt, was von der Liebe übrig blieb.

Essay

Ivo Frangeš: Die Stellung des Dialektes in der Kroatischen Literatur

Der Grundwortschatz des Standardkroatischen besteht ebenso wie derjenige der kroatischen Dialekte überwiegend aus Erbwörtern gemeinslawischer Herkunft. Auf dialektaler Ebene gibt es deutliche Unterschiede im Erbwortschatz zwischen den štokavischen, čakavischen und kajkavischen Varietäten, jedoch überwiegen insgesamt die Gemeinsamkeiten. Der Grundwortschatz des Standardkroatischen ist weitgehend štokavischer Herkunft.

Der Lehnwortschatz der kroatischen Dialekte unterscheidet sich regional stark: im Küstenraum gibt es viele Entlehnungen aus dem Dalmatischen und Italienischen, im nördlichen Landesinneren aus dem Ungarischen und Deutschen, in allen ehemals osmanischen Gebieten aus dem Türkischen.

Der Aufbauwortschatz des Standardkroatischen ist das Ergebnis eines kontinuierlichen Bestrebens, neue (Fach-)Begriffe fremdsprachiger, vor allem lateinischer Herkunft mit den Mitteln des Slawischen wiederzugeben. Dieses begann im Mittelalter im Kroatisch-Kirchenslawischen, setzte sich in der frühen Neuzeit in den regionalen Schriftsprachen und ihren Lexikographien fort und fand eine offizielle Kodifizierung in den maßgeblich am tschechischen Vorbild orientierten Werken des standardkroatischen Lexikographie des 19. Jahrhunderts. Ein großer Teil der im Laufe der Jahrhunderte geprägten Neologismen ist zwar wieder verschwunden oder von Anfang an nie über die Werke seiner Urheber hinausgelangt, ein anderer Teil ist jedoch zu einem festen Bestandteil der kroatischen Standardsprache geworden.

Autoren

Ivan Kozarac

Der kroatische Schriftsteller Ivan Kozarac erschien in der Literatur im Jahr 1902 mit dem Gedicht in der Zeitung. In den acht Jahren seiner literarischen Tätigkeit (1902-1910) schrieb er etwa 60 Gedichte, 40 Kurzgeschichten und Novellen, den Roman und eine Autobiografie.
Der Roman "Đuka Begović" ist seine literarische Spitzenleistung.

Lyrik

Hanibal Lucić: Lyrik

DIE ÄLTERE KROATISCHE LITERATUR

Hanibal Lucić (* um 1485 in Hvar; † 14. Dezember 1553 in Venedig) war einkroatischer Schriftsteller der Renaissance. Der Sohn wohlhabender und entsprechend einflussreicher Eltern war als Richter und Rechtsanwalt tätig und verbrachte die meiste Zeit seines Lebens auf seiner Heimatinsel Hvar. Ein Großteil seiner Werke (vor allem der frühen) ist nicht erhalten, da er sie verwarf und vernichtete.
Das bekannteste und am weitesten rezipierte Werk von Lucić ist Robinja (Die Sklavin), das erste weltliche Schauspiel in der kroatischen Literatur überhaupt. Es wurde, zusammen mit Versen Lucićs, 1556 in Venedig veröffentlicht, also erst nach seinem Tod, erlebte jedoch bis in jüngste Zeit etliche Ausgaben. Im Mittelpunkt dieses eher „handlungsarmen“ und streckenweise „weitschweifigen“ Liebesdramas stehen der Aristokrat Derenčin und eine in Budapest von Türken geraubte Schöne, die er auf dem Sklavenmarkt vonDubrovnik trifft. Am Ende wird sie seine Braut. Auch in seinen Liedern kreiste Lucić vorwiegend um das Thema Liebe. In allen Werken Lucićs vereinten sich italienische Einflüsse (Francesco Petrarca, Pietro Bembo) mit seiner Leidenschaft für die Alltagssprache kroatischer Bauern und Schafhirten. Sie hinderte ihn freilich nicht daran, seine in den Jahren 1510–1514 gegen die venezianischen Beherrscher Hvars rebellierenden Landsleute einen „Haufen von Dummköpfen“ zu nennen.

Rezensionen

Miroslav Krležas Werk im lichte der Französischen Kritik

Bisher wurden sechs Werke Miroslav Krležas ins Französische übersetzt, und zwar: „Beisetzung in Theresienburg“ (Novellen, Edition de Minuit, in der Übersetzung von Antun Polanšćak mit einem Vorwort von Léon Pierre Quint, Paris 1956), „Die Rückkehr des Filip Latinovicz“ (Roman, herausgegeben von Calman, Lévy, in der Übersetzung von Mila Đorđević und Clara Malraux, Paris 1957), „Das Bankett von Blitwien“ (Roman, herausgegeben von Calman-Lévy, in der Übersetzung von Mauricette Beguitch, Paris 1964). „Ohne mich“ (Roman, Edition De Seuil, übersetzt von Janine Matillon, Paris 1969), „Der kroatische Gott Mars“ (Novellen, herausgegeben von Calman-Lévy, übersetzt von Janine Matillon und Antun Polansćak, Paris 1971). „Die Balladen des Petrica Kerempuch“ (Edition Presse Orientales de France, übersetzt von Janine Matillon, Paris 1975).
Sie alle haben eine warme Aufnahme gefunden. Wir bringen hier einige Auszüge aus Rezensionen (Maurice Nadeau, Léon Pierre Quint, Claude Roy, Marcel Schneider und andere), die das Werk Krležas auf jeweils verschiedene Art und Weise beleuchten.
Maurice Nadeau widmet (u. d. T. „Ein großer jugoslavischer Schriftsteller“) im „France Observateur“ vom 20. Juni 1956 eine ganze Seite dem Erscheinen der Novellensammlung „Beisetzung in Theresienburg“. Daraus einige charakteristische Passagen: Für viele wird die Novellensammlung „Beisetzung in Theresienburg“ zu einer wirklichen Offenbarung werden...

Der Text ist ursprünglich in der Literaturzeitschrift Most/The Bridge (Heft 3-4, 1979) erschienen.

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